Eine Dortmunder Familie seit 1332
Familie Schulte-Rödding
Die Familie Schulte-Rödding stammt von einem alten westfälischen Bauernhof an der Grenze zwischen der Grafschaft Mark und der Reichsstadt Dortmund. Über 600 Jahre lang bewirtschaftete sie diesen Hof.
„… ute deme hove to roddinc …“„… vom Hof Roddinc …“, erste urkundliche Erwähnung, 30. Juni 1332
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Der Name
Ein Name, der an einem Ort hängt
Der Name Schulte-Rödding ist ein Hofname. Er geht auf den Hof Roddinc im heutigen Dortmunder Norden zurück, zwischen Eving und Kirchderne. Wer den Hof bewirtschaftete, trug seinen Namen, auch wenn er ihn durch Heirat erst annahm.
Diese Website bündelt, was über die Geschichte der Familie und ihres Hofes bekannt ist. Die Angaben stammen aus Urkunden, alten Karten, Kirchenbüchern und der Literatur zur Dortmunder Stadtgeschichte.
Spuren heute
- Haltestelle Schulte-RöddingSeit etwa 1906 trägt die Haltestelle der heutigen Stadtbahnlinie U42 den Namen des Hofes, dazu der P+R-Parkplatz.
- RöddingsbaumwegErinnert an den „Röddinger Baum“, einen Schlagbaum in der mittelalterlichen Landwehr direkt neben dem Hof.
- Hof in GroppenbruchÜber der Haustür eines Gebäudes von 1862 in Dortmund-Mengede steht noch heute der Name Schulte-Rödding.
Zeitleiste
Stationen aus sieben Jahrhunderten
- 1332
Erste urkundliche Erwähnung des Hofes Roddinc in einer Urkunde für das Katharinenkloster in Dortmund.
- 1366
Lubbert Schulte van Roddinc ist Hofbesitzer.
- 1564
Mit Johann Schulte tho Roddinck beginnt die bis heute lückenlos nachvollziehbare Stammreihe.
- 1639
Ludolf Schulte zu Rodinck wird auf der „Großen Glocke“ der Dionysiuskirche in Kirchderne genannt.
- 1833
Henrine Schulte-Rödding heiratet Diedrich Heinrich Schulte-Rauxel, der den Hofnamen annimmt.
- 1906
Die Straßenbahn erreicht den Hof. Die Endhaltestelle erhält den Namen Schulte-Rödding.
- 1944
Hof und Wohnhaus werden im Bombenkrieg zerstört. Nach dem Krieg wird die Landwirtschaft aufgegeben.